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Ihr Service des Monats

Ihr Service des Monats von eisq
Beachtenswert: Ihre 29 Tipps

 

Für Sie: Weitere drei von 29 Tipps für Ihr gut funktionierendes Bonus-/Malus-System

So steigern Sie die Wirksamkeit Ihrer leistungsorientierten Vergütung.

6. Tipp) Vergüten Sie ausschließlich nach einer Art - pro Ressource, pro Ereignis oder z. B. pro Kunde (als Pauschale)

Mischen Sie niemals Vergütungsarten. Damit hebeln Sie Bonus-/Malus-Systeme perfekt aus.

Allzu oft vereinbaren Auftraggeber und Auftragnehmer Konstellationen wie in diesem ersten Beispiel:

  • Pro Vorgang (Ereignis) fällt ein Betrag von x Euro an.
  • Zusätzlich vergütet der Auftraggeber jeden Monat einen festen Betrag für das Projektmanagement.
  • Werden bestimmte Ziele überschritten oder nicht erreicht, gibt eine Bonus- oder Malus-Zahlung. Allerdings nur auf die Vorgänge.

Oder:

  • Der Dienstleister erhält pro Stunde einen Betrag in Höhe von xy Euro.
  • Erreicht der Outsourcer die gesetzten Ziele, bekommt er pro Erfolg einen Bonus von z Euro. Schafft er es nicht, gibt es pro Vorgang einen Malus von z Euro.

Eine dritte Variante:

  • Der Auftraggeber bezahlt pro betreutem Kunden einen Festbetrag pro Monat.
  • Werden bestimmte Ziele erreicht oder auch nicht, gibt es pro Abschluss oder pro Vorgang einen Schnaps oben drauf (oder abgezogen).

Faktisch führen diese Mixe in der Praxis zu unerwünschten Anreizen. 

a) Wenn sich die Vorgänge nicht lohnen, reduziert der Dienstleister einfach den Aufwand oder verzichtet auf den nicht margenträchtigen Umsatz mit Vorgängen. Die Projektmanagementgebühr sorgt wahrscheinlich für eine attraktivere Rendite. -> Die Arbeit bleibt unerledigt.

b) Der Dienstleister wird alle Anstrengungen darauf setzen, mit möglichst wenig Aufwand seinen internen Zielumsatz pro Stunde zu erreichen. Ob Bonus- oder Malus- entsteht, wird ihm am Ende relativ egal sein. In der Mischkalkulation spielt es keine Rolle. -> Auch hier wird die Arbeit nicht so ausgeführt, wie der Auftraggeber möchte.

c) Möglicherweise sind die Bonuszahlungen so attraktiv, das der Dienstleister die Grundleistung gegenüber den Kunden möglichst reduziert. Je mehr Chancen auf das Bonusgeschäft bestehen, desto besser. -> Die Kundenzufriedenheit geht in den Keller. Vorgänge bleiben unerledigt.

-> Gestalten Sie Ihr wirksames Bonus-/Malus-System besser mit dem Input von spezialisierten Experten. Informieren Sie sich gleich jetzt.

7. Tipp) Differenzieren Sie zwischen Bonus-/Malus-System und Provision!

Umgangssprachlich scheint es sich um die gleichen Dinge zu handeln. Faktisch sind es zwei auch rechtlich unterschiedliche Begriffe.

Bonus-/Malus-Systeme sind gekoppelt an die Güte einer Ausführung.

Laut Handelsgesetzbuch definiert sich eine Provision rein aus dem Ereignis. Die Qualität der Ausführung bleibt explizit außen vor.

Dieses Missverständnis sorgt für zahlreiche Rechtsstreitigkeiten. 

8. Tipp) Wählen Sie einen für Sie praktikablen Betrachtungszeitraum!

Klarerweise möchte man als Auftraggeber seinen Dienstleister mit Bonus- und Malus-Zahlungen in die gewünschte Richtung motivieren. Die Grundlage dafür bilden Messungen der Dienstleistungsqualität. Anhand der Ergebnisse ermittelt man die Höhe der Vergütung (siehe auch 3.  Tipp)

Unter Umständen gestaltet es sich für beide Parteien einfacher, eine Bonus-/Malus-Berechnung etwa quartalsweise anstelle monatlich durchzuführen. Damit der Dienstleister seine laufenden Kosten bestreiten kann, bekommt er jeden Monat eine Grundvergütung. Nach jeweils drei Monaten kommt es dann zur faktischen Abrechnung.  

 

 

Ihr Service des Monats von eisq
Was macht ein Vampir, der keine Zähne mehr hat? Er steigt um auf Tomatensuppe.

Ihr Vampirwitz

Ein Vampir geht zum Bäcker und bestellt sich ein Brötchen. Der Bäcker fragt verwundert: "Wozu braucht denn ein Vampir ein Brötchen?"

Darauf der Vampir: "Da vorn an der Kreuzung ist ein Unfall, da will ich schnell mal dippen gehen."