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Mehr Sicherheit

Ein Plädoyer für mehr gegenseitige Toleranz im Straßenverkehr

Häufig habe ich als Motorradfahrer die Sätze "Ihr seid doch alle Assis" und "Da kommt der nächste Organspender" gehört. Manche Menschen haben also ein ganz klares Bild von Motorradfahrern. Doch passt diese Wahrnehmung? Wie sehen Sie Motorradfahrer? Sind alle "Assis" und fahren so, als würden sie vor dem nächsten Baum landen wollen?

Glauben Sie mir, wir sind auch nur Menschen. Das Letzte, was wir wollen, ist, im Krankenhaus wieder aufzuwachen.

Ich möchte durch meine sechs Tipps die gegenseitige Toleranz stärken und Ihnen einen Einblick in die Sicht eines Motorradfahrers im Straßenverkehr geben.

Motorradfahrer

Drei Tipps für Motorradfahrer

  • Gut gesehen zu werden ist das A und O. Es ist Fakt, dass Motorradfahrer schwieriger im Straßenverkehr zu sehen sind als andere Verkehrsteilnehmer. Daher Warnweste, Neonjacke, etc. anziehen.
  • Selbst, wenn man sich als Motorradfahrer auffällig kleidet, kann es geschehen, dass man im Straßenverkehr übersehen wird. Dann heißt es, sich anders bemerkbar zu machen. Dies geschieht zum Beispiel durch Hupen. Dieses Hupen soll nicht aggressiv gemeint sein, sondern zeigen, dass man da ist.
  • Falls der Verkehr nicht so flüssig ist, man eine "Schnarchnase" vor sich hat oder andere störende Geschehnisse den Verkehr aufhalten: Ruhig bleiben und sich auf den eigenen Fahrstil konzentrieren. Nicht auf den der anderen!

 

 

 

Autofahrer

Drei Tipps für Autofahrer

  • Motorradfahrer machen Fehler. Mit Ruhe und Toleranz auf diese Fehler zu reagieren, verhindert ein Verschlimmern der Situation.
  • Auch als Autofahrer sollte man seine Fahrfehler eingestehen und sich durch eine Geste bei den Betroffenen entschuldigen.
  • Motorradfahrer möchten gesehen werden. Das Handy in der Hand hilft niemanden dabei, gesehen oder bemerkt zu werden. Daher mit Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmer das Handy während der Fahrt komplett außer Acht lassen. Es gibt keine Ausreden dafür, ein Handy während der Fahrt zu benutzen. Häufig genug ist es der Grund, wenn ein Unfall verursacht wurde.
Marc Wisniewski
Marc Wisniewski

Ein Beispiel aus meiner Erfahrung

Ich wurde in der Stadt auf einer zweispurigen Straße von einem Truckfahrer übersehen, welcher auf meine Fahrbahn wechseln wollte. Ich war schon eine Weile in seinem toten Winkel, daher schwer zu sehen. Beim Spurwechsel hat mich der Fahrer jedoch bemerkt und hat den Vorgang sofort abgebrochen. Außerdem hat er sich durch eine Handgeste entschuldigt. Ich habe ihm daraufhin ein Signal gegeben, dass er die Spur wechseln kann und ihm den nötigen Platz gegeben.

Auch ich habe schon Fahrfehler gemacht, bei denen ich mich mit einer Handgeste entschuldigt habe. Es ist menschlich, Fehler zu machen, doch sollte man sich diese auch eingestehen und daraus lernen. So können weitere Fehler vermieden werden.

Daher an alle: ride safe!

Ihr Mark Wisniewski

(studentischer Mitarbeiter bei eisqStudent der Wirtschaftsinformatik & leidenschaftlicher Motorradfahrer)

Witz

Marc Wisniewski wählte diesen Witz für Sie

  • Familie Müller macht einen Tagesausflug ins Heimatmuseum und schließt sich einer kommentierten Führung an. "Und jetzt betreten Sie die Wohnstube einer armen Bauernfamilie." Frau Müller schüttelt den Kopf und antwortet. "Von wegen arm! Schauen Sie sich doch nur die vielen Antiquitäten im Zimmer an."