Zur Navigation - Zum Inhalt

Inhalt

Lena Büsselmann, eisq
Lena Büsselmann, eisq, bei der Arbeit.

Menschen - eisq-Mitarbeiterin Lena Büsselmann

Mein Jahr in Australien – Was schief lief, was ich gelernt habe und was ich in Zukunft tun werde

Wie viele andere Abiturienten hatte auch ich nach dem Abi noch keine Ahnung, was ich später mal werden wollte. Mit 19 schon studieren? Aber was? Und wo? So viele Fragen und keine Antworten. Also beschloss ich, mir ein Jahr Zeit zu nehmen: Wenn nicht jetzt, wann dann? Schnell war klar: Ich wollte nach Australien. Ein Jahr das Land bereisen, mein Englisch verbessern und endlich mal ein bisschen dem norddeutschen Wetter entfliehen.

Ich hatte noch nie zuvor eine Reise selbst geplant, geschweige denn all das, was noch dazu gehörte (Visum, Flug, Hostel). Aber alles ging einfacher, als ich anfangs dachte. Mein Visum hatte ich beispielsweise innerhalb von 24 Stunden und auch meinen ersten Fehler: Viel zu viel Planung! Anstatt alles auf mich zukommen zu lassen, buchte ich schon gleich den Hin- und Rückflug, plante meine Reiseroute und den Verlauf. Dass sowieso alles anders kommt als man es plant, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Meinen Rückflug habe ich im Endeffekt drei Mal umgebucht.

Mein Flug nach Cairns rückte immer näher und ehe ich mich versah, war ich schon in Australien. In dem einen Jahr ist zu viel passiert, um alles hier zusammenzufassen.

Ein Versuch:

Anfangs lief alles wie geplant. Ich reiste von Cairns bis nach Brisbane, besuchte möglichst viele Sehenswürdigkeiten und gab einen Großteil meines Geldes in den ersten zwei Monaten aus. Mir war klar, ich brauchte einen Job! Ich bekam schließlich einen Job in Atherton (zwei Stunden von Cairns). Nach sechs Monaten hatte ich genug gespart, um wieder reisen zu können. Also beschloss ich, für zwei  Monate nach Neuseeland zu gehen, dann nach Bali und letztlich von Darwin über Alice Springs (Uluru), Adelaide und Melbourne nach Sydney.

Im Endeffekt bin ich froh über all die Fehler, die ich gemacht habe. Ich bin mir sicher, dass dieses Auslandsjahr eine der besten Entscheidungen war, die ich bisher getroffen habe. Ich habe nicht nur mein Englisch verbessert, sondern auch viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und tolle Menschen kennengelernt.

Ein Blick in die Zukunft:

Inzwischen bin ich schon lange wieder in Deutschland, am Ende des ersten Semesters und habe meine ersten Klausuren geschrieben. Ja, ich konnte mich für einen Studiengang entscheiden – Wirtschaftsinformatik ist es geworden. Und ich bin zufrieden.

Jedes Mal, wenn ich zurückdenke, erstaunt mich, wie schnell doch die Zeit vergeht. Was nach dem Studium kommt? Das weiß ich noch nicht so genau, aber mir bleiben ja immerhin noch ein paar Jahre, um mich zu entscheiden.  

Ihr Witz von eisq

Lena Büsselmann wählt diesmal Witze für Sie aus

Herr Maier wäscht seinen Kleinwagen mit einem Gartenschlauch.

Fritzchen kommt vorbei: "Onkel, du kannst gießen so viel du willst. Der wächst nicht mehr."