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Menschen - Alois Alzheimer entdeckt die Demenz

Alis Alzheimer - Entdecker des Vergessen
Alis Alzheimer - Entdecker des Vergessen

Hören wir seinen Namen, denken wir sofort an die bekannte Krankheit. Vor über 100 Jahren war das noch ganz anders.

Am 14.06.1864 erblickt der Neurologe Alois Alzheimer als ältester Sohn eines Notars und seiner Frau das Licht der Welt. In Würzburg studierte der Namensgeber für Vergesslichkeit Medizin. Bei dem Psychiater Heinrich Hoffmann -  bekannt als Autor der Struwwelpeter-Geschichten! - bewirbt er sich erfolgreich als Assistenzarzt.

In dieser Rolle trifft Alzheimer auf Auguste Deter, der berühmt-berüchtigten ersten Patientin. Frau Deter ist erst 51, doch ihr geistiger Zustand entspricht über 70-jährigen Patienten. Akribisch protokolliert der Neurologe alle Gespräche mit der Dame - ein Fundus für Generationen von Wissenschaftlern. 

Daher wissen wir heute auch von diesem berührenden Dialog.

"Alzheimer: Wie heißen Sie?
Patientin: Auguste.
Alzheimer: Familienname?
Patientin: Auguste.
Alzheimer: Wie heißt ihr Mann?
Patientin: Ich glaube ... Auguste."

Der Text entstammt dem auf den Mitschriften basierenden Theaterstück: 

"DIE AKTE AUGUSTE D." von Konrad und Ulrike Maurer.

So beschreibt er als erster Arzt schwerste Formen von Demenz. Er nennt es "Krankheit des Vergessens". 1910 erhält diese seinen Namen.

153 Jahre nach Alzheimers Geburtstag forschen pharmazeutische Unternehmen weiter an einer Heilung.

Wo die Pharmakologie ansetzen will, verrät der Neurologe selbst. 

Alzheimer entdeckt nach dem Tode von Auguste Deter eine eigenartige Erkrankung der Hirnrinde. Er seziert seine Patientin nach ihrem Tode 1906 in völliger Umnachtung. Jene Teile der Hirnrinde, heute weiß man, das diese zuständig für Gedächtnis, Orientierung und Gefühlsleben sind, weisen bei Frau Deter Plaques und Veränderungen auf.

Erst in den 1970er Jahren fängt die Wissenschaft richtig an, von Alzheimer als Krankheit zu sprechen. Immer mehr Patienten tauchen auf.

Ihr Kirchen-Witz des Monats
Humorigen rund um Vergessenes lesen Sie in Ihr Witz des Monats

Gutes Benehmen vergessen - Ihr Kirchen-Witz

Ein Priester und eine Nonne spielen zusammen Tischtennis.

Der Priester ist etwas aus der Übung und schon bald erwischt er den Ball nicht, vergisst sich und schimpft: "Scheiße, daneben!"

Die Nonne ermahnt den Geistlichen, weil der liebe Gott das Schimpfen ja so gar nicht mag. Nach einer Weile jedoch entfährt es dem Pfarrer nach einem misslungenen Schmetterball wiederum: "Scheiße, daneben!"

Nun wird die Nonne aber sehr streng und verbittet sich diese gottlose Schimpferei. Das dürfe der Herr Pfarrer auf keinen Fall vergessen!

Dieser nimmt sich auch zusammen, jedoch nach einem weiteren Fehlschlag entfährt es ihm wieder: "Scheiße, daneben!"

Daraufhin wird die Nonne von einem Blitz getroffen.

Es ertönt eine Stimme vom Himmel: "Scheiße, daneben!"