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Menschen - Heike von Treichel vor dem Start
Heike von Treichel vor dem Start

Menschen - Heike von Treichel tut es einfach und läuft in New York

Mein Weg zum Halbmarathon in Brooklyn, New York

Als ich im Februar 2014 mit einer guten Freundin ihren 40. Geburtstag feierte und diese beschloss, ihrem Leben noch mal eine gesündere Wendung zu geben, war dies auch für mich der Anlass. An diesem Tag schnappte ich meine seit zehn Jahren eingestaubten Turnschuhe und ging eine Runde joggen. Dieses kleine Abenteuer war nach weniger als fünf Minuten zu Ende. Erstens, weil meine Kondition bereits am Ende war. Zweitens, weil meine Knie weh taten. Doch ich gab nicht auf - ich wollte Laufen. Ich ging in einen professionellen Laufshop, lies mir angemessene Laufschuhe verpassen und startete mit einem professionellen Laufplan für 5 km.

Schnell zeigten sich die ersten Erfolge. Die Strecken wurden länger, die Kondition ausgeprägter und nach knapp sechs Monaten Training neben dem Beruf lief ich meinen ersten Stadtlauf. 10 km, die ich erschöpft, aber glücklich beendete. Selbst der kalte und frostige Winter hielt mich nicht mehr ab. Im Gegenteil, seitdem sind meine Laufschuhe ein unverzichtbarer Begleiter auf Reisen. Die Weltkarte mit Städten, in den ich eine Laufstrecke ausprobiert habe, füllt sich.

Im Sommer letzten Jahres setzte ich mir dann das Ziel, nach dem ersten Stadtlauf als nächstes bei einem Halbmarathon zu starten. Dies ist mir dann auch mit viel Energie und Lauftraining gelungen, mit einer Platzierung als zweite meiner Altersklasse. Als dann jetzt im Oktober der gemeinsame Urlaub mit meinem Mann in den USA anstand, war es einer meiner ersten Schritte, nach Halbmarathons in den USA zu googeln. Strecken, die in unsere Urlaubsplanung passen würden, bzw. um die wir unseren Urlaub herum planen konnten.

Die Wahl fiel auf Brooklyn, New York. Dort startete ich dann diesen Oktober mit knapp 13.000 anderen Läufern zu meinem zweiten Halbmarathon. Ein wenig erschöpft, aber noch um einiges glücklicher und stolzer als auf den ersten, beendete ich ihn. Vor allem konnte ich ihn in solch einer tollen Kulisse von Brooklyn, New York auch genießen.

Laufen ist für mich insofern sehr wichtig, weil man neben der körperlichen Fitness auch Motivation gewinnt. Man hat ein klares Ziel vor Augen, auf das man hinarbeitet.  Mann schaltet dabei komplett ab. Erst hinterher beschäftige ich mich wieder mit den alltäglichen Situationen.

Finisher-Foto von Heike von Treichel
Finisher-Foto von Heike von Treichel

Was macht Heike von Treichel, wenn Sie nicht läuft?

Heike von Treichel ist 34 Jahre alt. Die Diplom-Gesundheitsökonomin leitet die Abteilung Patient Safety bei Merck in Darmstadt.

Sie ist ein großer USA-Fan und das ganz besonders rund um Halloween. Die wenige Freizeit verbringt sie gern mit ihrem Mann oder erkundet neue Laufstrecken auf ihren Reisen. Hier finden Sie ihr Profil auf LinkedIn.