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Menschen

Unsere neue Mitarbeiterin Lina Wagenzink

Ich bin geboren und aufgewachsen im Sauerland, ich bin also eine echte Westfälin. Nach meinem Abitur suchte ich das Abenteuer und die Abwechslung. Also flog ich für ein Jahr nach Australien, um dort zu arbeiten und von dem Geld zu reisen. Ich habe sehr viele schöne Orte erkundet, nette Menschen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Man lernt ganz plötzlich selbstständig zu werden, denn man muss alles selbst organisieren, von der Unterkunft und dem Transport, über Essen und Trinken bis hin zu den Touren, die man selbst buchen muss. Und letztendlich geht es dann doch nur um eins: Um Risiko-Management bzw. Krisenbewältigung. Im Leben läuft nämlich nicht alles nach Plan und in Australien schon mal gar nicht.

Einmal war ich mit dem Auto unterwegs und wollte in die nächste große Stadt im Norden, um dort einen Flug zu bekommen. Doch die Straßen waren nach starken Regenfällen so überflutet (bis zu einem halben Meter!), dass es für die nächsten drei Tage nicht weiterging. Für mich ganz und gar unpraktisch. Unzählige Male ist mein Transportmittel auch einfach kaputt gegangen.

Egal ob jemand aus Versehen ein Känguru überfahren hat, vergessen hatte, Motoröl nachzufüllen, ein geplatzter Reifen, der Feuer fing, weswegen der ganze Bus ausbrannte. Die Sachen waren absurd und ich hätte niemals gedacht, dass mir sowas jemals passieren könnte. Doch egal wie sauer, enttäuscht oder traurig man ist, man kommt nicht weiter, solange nicht improvisiert. Trauern bringt einen nicht weiter. Es ist am besten, die neue Situation so schnell es geht zu akzeptieren und nach Lösungen zu suchen. Wäge deine Situationen ab, organisiere, hol dir Hilfe und verfall nicht in Panik. Oft bietet das auch viele neue Möglichkeiten.

Ein weiteres Beispiel ist die Corona-Pandemie: Ich möchte die Krise nicht mit meiner Australien-Reise vergleichen, aber in den heutigen Zeiten haben sich viele Türen für uns geschlossen, Gegebenheiten haben sich verändert und Pläne verschoben. Für viele bedeutet das sehr schlechte Zeiten, teils auch Existenzängste. Ich hoffe dennoch für alle, dass sich neue Möglichkeiten eröffnen und man diese als Chance nutzen kann.


Als Werksstudentin bei eisq eröffnet sich mir nun die Möglichkeit, viele Menschen zu unterstützen. Im Büro findet man mich mit einer Tasse Kaffee und einem dicken warmen Schal vor, welcher fast einer Decke ähnelt - bereit für die nächste Krisenbewältigung.