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Menschen - Sascha Korts über Digitalisierung, DiPS und Glück

Digitaler Produktberater DiPS
Ergebnis: DiPS - Digitaler Produktberater

 

Glücksbringer oder Stressfaktor?

Als ich mich dazu entschieden habe, mich selbstständig zu machen, hieß es von allen Seiten: „Du bist verrückt!" Eine sichere Anstellung gibt man nicht auf. Interessante Jobangebote schlägt man nicht in den Wind.

Ich wollte aber endlich einen lang gehegten Wunsch Wirklichkeit werden lassen. Auf eigenen Beinen stehen. Der eigene Herr sein. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Also habe ich diesen Schritt gewagt. Aber nicht kurzentschlossen, sondern gut vorbereitet. Die Idee war da: Ein digitaler Produktberater für komplexe Produkte sollte es sein. Die Idee wurde gewissenhaft geprüft. Allein die Prüfung hat rund ein Jahr gedauert und nach zahlreichen Interviews und Usertests ist ein anderer Produktberater entstanden als anfänglich konzipiert. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde der Business Case definiert und die Strategie festgelegt. Und dann ging es los:

Finanzierung sichern, geeignete Unternehmens- und Projektpartner finden und überzeugen, ein Team zusammenstellen, Büroräume finden und einrichten, Corporate Identity und Corporate Design festlegen, nach passenden Dienstleister recherchieren, Abläufe definieren, Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb, usw.

Man sitzt nicht im gemachten Nest und hat die Aufgabe dieses auszubauen.  Das Nest muss überhaupt erst einmal gebaut werden. Das war eine vollkommen neue Erfahrung für mich.

Nun, rund anderthalb Jahre nach Gründung, kann ich noch nicht sagen, ob die Selbstständigkeit ein voraussichtlich langfristiger Glücksbringer sein wird, von dem man auch dauerhaft leben kann. Sie ist mitunter auch sehr stressig, vor allem, wenn die Dinge anders laufen als geplant. Zudem kommt es vor, dass die Nächte etwas kürzer sind, weil einem mitten in der Nacht ein Gedanke kommt, den man unbedingt sofort festhalten und ausformulieren muss. Aber der Stress ist ein anderer als früher im Angestelltenverhältnis. Er belastet weniger. Vielleicht, weil es um das eigene Geschäft, um die eigene Vision geht und nicht um die Visionen anderer.

Aktuell bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Die Idee ist mittlerweile realisiert und findet Abnehmer. Das ist ein tolles Gefühl. Meine Familie und Geschäftspartner stehen voll hinter mir und unterstützen mich bei allen Vorhaben. Das ist extrem wichtig und dieser Umstand macht mich ebenfalls sehr zuversichtlich.

Kurzum: Bis zum jetzigen Zeitpunkt bin ich froh, dass ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe.

Die Umsetzung der eigenen Ideen und Visionen, die Zusammenarbeit mit einem jungen Team, welches voll motiviert an der Weiterentwicklung und Vermarktung arbeitet, die Vernetzung und der Austausch mit interessanten Persönlichkeiten und Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zum Zweck des gegenseitigen Geschäftsausbaus, die gewonnenen Erfahrungen, … das alles macht die Selbstständigkeit für mich eher zum Glücksbringer und weniger zum Stressfaktor. 

 

 

Sascha Korts, eisq Autor Menschen Juni 2016

Über Sascha Korts

Nach seinem Maschinenbaustudium - mit Schwerpunkt Energietechnik - und einem betriebswirtschaftlichen Zusatzstudium für Ingenieure, begann seine Karriere in der Energiewirtschaft. In seiner beruflichen Laufbahn baute er unterschiedliche Geschäftsfelder auf und aus und entwickelte hierbei erforderliche Vertriebsstrategien, Produkte und Ablaufprozesse. Vor Gründung von eClou GmbH war er als Geschäftsführer verantwortlich für den Ausbau des Strom- und Gasvertriebs eines bundeweit agierenden Energieversorgers.  eClou GmbH ist spezialisiert auf die Digitalisierung von Energievertrieben.

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