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Menschen - Was wissen Sie über Taiwan und was hat Constantin Jacob damit zu tun?

Menschen bei eisq Constantin Jacob
Imposant: Taipei 101

Politik und Recht. Zwei Interessen, die ich gern verbinde. Dies führte mich im Januar zum Call Center Verband Deutschland e. V., dessen Leiter Recht & Regulierung, Verbandsjustitiar ich seither bin. Doch bereits zuvor folgte ich meinen Vorlieben - u.a. in die Deutsche Auslandshandelskammer in Taiwan.

Mein unterschätztes Taiwan

Es gibt Stationen im Leben, denen eine besondere Bedeutung innewohnt, die sich förmlich einbrennen, die prägen. Um die 9.000 km entfernt, von Salzwasser umgeben, von der Volksrepublik China heiß und leidenschaftlich begehrt. Und für einen Völkerrechtler im Herzen von besonderem Interesse: die rechtliche und politische Situation. Das ist Taiwan. Eine jener Stationen in meinem Leben, die eben diese Bedeutung hat. Ein Flecken Erde. Eine Insel, etwa so groß wie Baden-Württemberg. Allerdings mit gut 24 Millionen Einwohnern. Nicht genug Platz für weitestgehend unberührte Landschaften? Weit gefehlt. Die Architektin Taiwans, Mutter Natur, baute Taiwan nicht in die Breite und Länge, nein, sie war innovativ. Sie baute den kleinen Inselstaat einfach in die Höhe. Ergebnis sind wunderschöne Landschaften wie die Taroko-Schlucht, das Alishan-Gebirge und der Kenting-Nationalpark. Taiwan verfügt über die höchsten Erhebungen Ostasiens. Aber nicht nur die Natur baute in die Höhe, der Mensch tut dies auch.

Taipeh, aber auch Kaohsiung sind typische asiatische Millionenmetropolen mit einer entsprechenden Skyline. Taipei 101 ist wohl vielen ein Begriff, war dieses pagodenartig erbaute Bürogebäude doch bis 2007 das höchste Hochhaus weltweit. Tolle Strände gibt es insbesondere in Taiwans Süden. Nichts Besonderes sollte man meinen. Sand und Meer, selbst in Kombination, gibt es schließlich des Öfteren auf unserem Planeten. Aber welche wunderbaren Strände haben in unmittelbarer Nähe schon ein Atomkraftwerk zu bieten? In einer der seismisch aktivsten Regionen der Erde? In Sichtweite eines großen tropischen und wirklich sehenswerten Nationalparks, dem Kenting-Nationalpark? Taiwan ist eine Insel mit vielen schönen Ecken, touristisch gnadenlos unterschätzt. Umso besser für all jene, die es besuchen. Das klingt jetzt so, als hätte ich in Taiwan nur Urlaub gemacht.

Aber nein, ich arbeitete dort auch, schätzte die dortige Atmosphäre und die Gepflogenheiten gegenseitigen Respekts. So sollten Visitenkarten und Geldscheine mit beiden Händen und einer angedeuteten Verbeugung übergeben werden. Dies hatte weitreichende Folgen: Nach meiner Rückkehr nach Deutschland erwischte ich mich anfangs mehrmals, wie ich eine Visitenkarte hierzulande mit beiden Händen übergab und leicht verwirrte Blicke erntete. Und wenn mir ein junger Verkäufer in einem taiwanischen 7-Eleven den von mir mit beiden Händen dargereichten Geldschein mit drei Fingern entriss, machte sich beinahe innerliche Empörung ob dieser Unverfrorenheit breit. Laut einer Studie von InterNations bietet Taiwan Expats die weltweit höchste Lebensqualität. Dem möchte ich keinesfalls widersprechen.

Kommen Sie gern mit Ihrem Thema mit mir ins Gespräch und lassen Sie uns, ein- oder beidhändig, die Visitenkarten tauschen:
Constantin Jacob Call Center Verband Deutschland e. V. constantin.jacobDYXVKEJIcallcenter-verbandCZYWLFKJde oder Tel. +49-30-2061 328-11. 

Menschen bei eisq
Constantin Jacob verstärkt CCV

Über Constantin Jacob

Constantin Jacob blickt auf Stationen u. a. in der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, der Deutschen Auslandshandelskammer in Taiwan und einer mittelständischen Kanzlei zurück. Seit 16. Januar 2017 ist er als Leiter Recht & Regulierung, Verbandsjustitiar im Call Center Verband Deutschland e. V. - der Stimme der Callcenter-Branche - tätig. Bereits sein vierter Tag im Verband führte ihn terminlich in den Bundestag. 

Ihr unvermeidlicher Juristen-Witz

Ein Rechtsanwalt sitzt am Flughafen einer Blondine gegenüber, langweilt sich und fragt sie, ob sie mit ihm spielt.

"Ich stelle eine Frage, wenn Sie die Antwort nicht wissen, zahlen Sie mir fünf Euro. Und umgekehrt." Die Frau lehnt ab. Der Anwalt legt nach: "Okay, wenn Sie die Antwort nicht wissen, zahlen Sie fünf Euro. Aber wenn ich die Antwort nicht weiß, zahle ich 500 Euro."

Die Blondine stimmt zu. Der Anwalt fragt: "Wie groß ist die Entfernung von der Erde zum Mond?" Die Frau reicht wortlos fünf Euro hinüber. "Danke", sagte der Anwalt, "jetzt Sie!" - "Was geht den Berg mit drei Beinen hinauf und kommt mit vier Beinen herunter?"

Der Rechtsanwalt ist ratlos, grübelt, schließt seinen Laptop an, schickt Mails, sucht im Internet - vergebens. Nach einer Stunde gibt er auf, weckt die Blondine und gibt ihr 500 Euro. "Danke", sagt sie. Der Jurist: "Was ist die Antwort?" Die Blondine greift in die Tasche und gibt ihm fünf Euro.