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Ihr 13. Tipp: Aktiver Eingriff nicht geboten

"Leistung soll sich lohnen, dann setzen sich die Menschen auch mehr ein." Getreu diesem Motto versuchen Auftraggeber mitunter, Bonus-/Malus-Systeme bis auf die einzelnen Mitarbeiter ihrer Dienstleister herunterzubrechen.

Doch Vorsicht! Damit greift ein Auftraggeber direkt in die Entlohnung seines Dienstleisters ein und u. a. entstehen ggf. diese Implikationen:

  • Wo und wann genau ist die Grenze zur Arbeitnehmerüberlassung erreicht? Nachfragen von Behörden, Nachzahlungen, Anstellungsklagen, usw. sind die Folge.
  • Wie vergüten andere Auftraggeber? Möglicherweise entsteht beim Dienstleister ein interner Wettkampf um Tätigkeiten für Ihr Projekt.
  • Was tun bei Schlechterfüllung? Die Löhne und Gehälter von Mitarbeitern lassen sich in der Regel nicht kürzen.
  • Was  tun Sie, wenn im dritten Jahr der Zusammenarbeit Bonuszahlungen zum erwarteten Gehaltsbestandteil mutierten? Plötzlich werden Personalfragen Ihres Dienstleisters zu Ihrem Thema.

-> Vermeiden Sie Eingriffe in die internen Entlohnungstrukturen Ihres Dienstleisters. Das ist sein Hoheitsgebiet. 

Ihr 14. Tipp: Missverständnis - Bonus-/Malus- ist kein Preissenkungsinstrument

Mitunter kommt es vor, dass Dienstleister oder Auftraggeber den Zweck eines Bonus-/Malus-Systems so interpretieren: Damit sollen die Preise gesenkt werden.

Falsch!

Dafür taugt eine leistungsorientierte Vergütung überhaupt nicht. Ziel ist es, die Interessen zu harmonisieren und eine einheitliche Ausrichtung zu schaffen.

Eine Schlechterfüllung führt in der Regel zu hohen internen Kosten bei der fremdvergebenden Firma und zu Unzufriedenheit beim Leistungsempfänger (vulgo Kunde). Eine Malus-Situation darf beiden Seiten nicht helfen.

-> eisq bringt Ihr Bonus-/Malus-System richtig zur Geltung.

Ihr 15. Tipp: Trennen Sie die zwei Puzzlesteine: Zusammen- und Projektarbeit.

Haben Sie so eine Situation schon mal erlebt?

"Das darf doch nicht wahr sein", ärgert sich der Dienstleistersteuerer über eine wiederholt ausbleibende Antwort seines Ansprechpartners beim Outsourcer. "Das muss Folgen haben", lautet der Gedanke. Am liebsten möchte er den Punkt gleich in der Bonus-/Malus-Regelung verankert wissen.

Die emotionale Komponente ist nachvollziehbar. Wer fühlt sich nicht durch eine ausbleibende Antwort wenig wertgeschätzt und in seiner Arbeit behindert?

Faktisch ist es jedoch sinnvoll, die zwei Ebenen zu trennen:

1. Das Projekt, die fremdvergebene Dienstleistungserbringung selbst

2. Die Zusammenarbeit zwischen Dienstleistersteuerung und Projektleitung auf der anderen Seite.

So muss es einem Dienstleister bspw. möglich sein, den Aufwand für das Projektmanagement zu reduzieren, wenn die eigentliche Leistungserbringung, das Projekt, gut oder sehr gut läuft. Es handelt sich um die wirtschaftliche Freiheit des Auftragnehmers.

Mit der Bonus-/Malus-Regelung steuern Sie die von Ihnen ausgelagerten Leistungen wie z. B. den Kundenservice. Wenn man beide Ebene vermischt, stellt sich beim Dienstleister irgendwann diese Frage:

Was ist wichtiger? Die Zufriedenheit des Endkunden (des Dienstleistungsempfängers?) oder die des Dienstleistersteuerers?

Das ist die falsche Frage. Beide Puzzlesteine sind einzeln wichtig, damit ein Gesamtbild entsteht.

Natürlich könnte theoretisch eine zweite Regelung für die Zusammenarbeit geschaffen werden, praktisch wird man das unter dem Kosten-/Nutzengesichtspunkt unterlassen.

Für die Heilung einer verfahrenen Situation in der konkreten Kooperation ziehen Sie besser einen erfahrenen Berater wie eisq heran.

Das ist die bessere Lösung.

-> Trennen Sie die zwei Puzzlesteine Zusammen- und Projektarbeit. eisq heilt verfahrene Situationen.