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Menschen – Alexander Birkfeld: Nur noch 25 kg bis gesund ...

eisq Beratungsbrief Menschen: Alexander Birkfeld
Alexander Birkfeld

Mitte 2014 war es soweit: Ich muss etwas ändern. Beruflich und privat war nach 20 Jahren in der Callcenter Branche so einiges zu überdenken und die Luft raus– aber auch gesundheitlich, was ich erst später feststellen musste.
Erkannt – getan. Sukzessive die Baustellen angehen, logisch überdenken und durch rationale Entscheidungen positiv beeinflussen. Das haben wir alle gelernt und verinnerlicht. Darin sind wir gut.

Und dann kam Bettina, meine Hausärztin. „Sie müssen dringend abnehmen. Mikroschlaganfälle kommen nicht von ungefähr. Ihre Blutwerte sind nicht in Ordnung und wahrscheinlich der Grund!“

Und da war es, mein ganz persönliches Armageddon: „Ade“ mein geliebtes Schwein vom Grill. „Ciao“ mein liebes Weißbier und „Hallo“ ihr langweiligen Fußballabende ohne Chips. Angezählt. Wieso? Ich habe doch schon vor drei Jahren aufgehört zu rauchen. Die letzten Freuden werden mir genommen. Und Sport soll ich auch noch machen? Ich?! Aufgewachsen in den 70ern mit Trimm-Dich-Pfad und Breitensport, von Eltern und Lehrern zum Schwitzen verdonnert. Nichts hasse ich mehr!

Es beginnt im Kopf

Natürlich konnte ich einen solchen Schuss vor den Bug nicht vernachlässigen und so startete ich an einem Dienstag, sieben Tage vor meinem 46sten Geburtstag, mit der „Selbstkasteiung“, wie ich meine Gesundheitskur liebevoll nannte.
Die ersten acht Kilo runter auf 99 kg (endlich wieder zweistellig!), waren innerhalb von nur 1 ½ Wochen geschafft – und eigentlich wollte ich da aufhören. Mir fehlten Brötchen zum Frühstück, der Orangensaft, ein leckeres Weißbier oder ein Schnitzel.
„Fleisch ist mein Gemüse“ – so lautet der Titel eines schrägen Films. Und genauso „schräg“ gestalteten sich die kommenden Wochen. Ich wurde zum Flagellanten im Kopf.
Spaghetti aus Zucchini, geräucherte Tofu-Wurst – das geht? – im Grünkohl und Chia-Samen als Sattmacher. Keine Kartoffeln, keine Nudeln und kein Reis. Brot selbst machen, aber ohne Weizenmehl. Das Spiegelei in Mineralwasser braten. Marmorkuchen mit Mandelmehl und Proteinpulver aus der Mucki-Bude angerührt.
Man lernt Produkte kennen, über die hat man vorher bestenfalls gelacht. Flohsamen, Konjak-Nudeln, Käse aus Quark?

Gesund gesunden

Abnehmkurve Alexander

Nach elf Wochen und 25 kg habe ich mich entschlossen, weiterhin so zu leben.
Es macht auf einmal Spaß, bewusst zu verzichten. Gemüse und Obst schmecken durchaus gut und es muss nicht immer Fleisch sein.
Natürlich gehört zu dem Programm der Sport. Ich habe mich auf Grund meines Alters und des Zustands meiner Gelenke und Bänder für das Stockwandern auf ebener Strecke – also Nordic Walking um den Aa-See – entschieden. Schnell noch beim Discounter ein Thermo-Laufdress – der Winter soll ja kommen – gekauft und los. Auch diese wöchentliche Aktivität macht mir heute Spaß und ich freue mich irgendwie immer darauf.

Ein Ziel

Ich hatte mir als Ziel bewusst kein Gewicht gesetzt, sondern eine „Referenzhose“ definiert, in die ich wieder passen wollte. Das hat mir persönlich den höheren Anreiz gegeben, als sich ständig auf die Waage zu stellen. Außerdem sind Waagen kleine „Biester“. Unsere Waage zeigt bei drei Wiegevorgängen direkt nacheinander drei unterschiedliche Gewichte an. Und tendenziell nimmt man dann immer das Gewicht, welches passt …

Wem ich danke!

Ohne meine Frau, die mich auf diesem „Leidensweg“ begleitet hat, meine Hausärztin, die mir den passenden Tritt in den Hintern gegeben hat und meine Bekannten, die mit mir die Walking-Strecken angehen, hätte ich das Ganze nach spätestens sechs Stunden wieder aufgegeben!

Kein Gesundeitsapostel

Ich bin mit Sicherheit kein Gesundheitsapostel. Ich esse genauso gern wie vorher Döner oder trinke ein Weißbier. Aber halt bewusster. Und das Beste: meine Blutwerte sind nach nur drei Monaten absolut wieder in Ordnung.

Ansonsten verbringe ich meine Tage hauptsächlich damit, als Senior Berater bei Dierichsweiler Unternehmens- und Prozessberatung in Mainz sowohl für den Technologiebereich strategisch und architektonisch zu beraten als auch fachliche Konzepte und Anforderungen zu erarbeiten und niederzuschreiben.

Sie erreichen Alexander Birkfeld in den Business-Netzwerken XING und LinkedIn sowie per eMail.

Erwischt! Hier schlich sich ein Häschen-Witz ein.

Das Häschen kommt in ein Lokal, wirft einen Euro in den Spielautomaten und gewinnt sofort. Es wirft ein weiteres Geldstück ein - wieder sofort gewonnen. Die übrigen Gäste werden aufmerksam und sehen dem Häschen zu. Nachdem es mehrmals die Serie geschafft hat, fragt ein Gast, wie das denn nur möglich sei.

Meint das Häschen: 'Haddu Hasenpfote, haddu Glück!'