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Menschen - Bei John Walker zündet ein Gedanke

John Walker und Whisky - dabei handelt es sich um eine andere Geschichte. Dieser John Walker erfindet 1827 mehr durch Zufall Zündhölzer.

So passiert es

Antimon-Sulfid, Chlorsalz (Kaliumchlorat), Gummi arabicum und Stärke - mehr braucht es nicht. Das alles mischt Walker im November 1826 zusammen. Die klebrige, ja fast zähflüssige Masse haftet an seinem Hölzchen.  Ohne groß darüber nachzudenken streift er die Reste an einer rauen Oberfläche ab. Mit zündenden Folgen. Eine Stichflamme entsteht,wie er erstaunt feststellt.

In den kommenden Wochen tüftelt der Chemiker und Apotheker an seiner Mischung. Ein Stück Sandpapier, Holzspäne, die wohl Kinder und Arbeitslose im Armenhaus herstellen, und eine Zinndose. Mehr braucht es nicht für die erste Streichholzschachtel im April 1827.

Die Sahne schöpfen andere ab

Plötzlich liegt eine einfache Lösung für ein dringendes Problem unserer Ahnen vor. Es werde Licht! Feuer lassen sich nun einfach, sicher und schnell entfachen. Der Siegeszug der Zündhölzer startet. John Walker wäre wohl als überaus wohlhabender Erfinder 1859 gestorben. Stattdessen schöpfen andere die Sahne ab. Samuel Jones beispielsweise ist gar so dreist und kopiert mehr oder weniger Walkers Streichhölzer. Der entscheidende Unterschied - er meldet seine Erfindung zum Patent an.

In den folgenden Jahrzehnten entstehen überall auf der Welt Streichholz-Imperien. Swedish Match AB gibt es bis heute - mit rund 1,5 Mrd. Euro Jahresumsatz. 

Lottogewinn - Ihr dritter Witz zum April

Sepp kommt gut gelaunt und pfeifend ins Büro. Er begrapscht die Chefsekretärin, tritt dem Vorstandsdirektor in den Allerwertesten und stülpt ihm eine Tüte über den Kopf.

Aufgeregt kommt sein Kollege. Er flüstert ihm zu:

"Bist du verrückt! Hör auf damit, du Depp. Das war ein Aprilscherz, als wir dir sagten, unsere Tippgemeinschaft hat sechs Richtige im Lotto."